Wie du in der untere Grafik sehen kannst, bieten die Sozialabgaben in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland einige Vorteile: Du profitierst von einer besseren, zweistufigen Altersvorsorge, einer obligatorischen Unfallversicherung sowie einer Krankentagegeldversicherung, die im Krankheitsfall dein Gehalt in der Regel bis zu 24 Monate lang absichert.
Allerdings gibt es auch wichtige Unterschiede. Während in Deutschland der Arbeitgeber einen Teil deiner Kranken- und Pflegeversicherung übernimmt, bist du in der Schweiz selbst für diese Absicherung verantwortlich.
Trotz all diesen Vorteilen, solltest du nicht vergessen, dass der in der Schweiz ausgezahlte Nettolohn nicht automatisch dein tatsächliches Nettoeinkommen bedeutet – zumindest nicht, wenn du in Deutschland wohnst. Denn neben den Sozialabgaben fällt auf dein Einkommen als Grenzgänger zusätzlich noch die deutsche Einkommensteuer an. Zwar zieht die Schweiz eine Quellensteuer von 4,5% ein, doch der Großteil der Steuer wird erst durch das deutsche Finanzamt im Rahmen deiner Steuererklärung berechnet. Deshalb steht dein endgültiges Nettoeinkommen erst fest, wenn alle deutschen Steuerabzüge berücksichtigt sind.